Ingenieurmethoden

  • Computersimulationen
  • Entrauchungsnachweise
  • Nachweise zum Bauteilversagen bei Brandeinwirkung
  • Evakuierungsnachweise



unter Verwendung von

 

  • Brandsimulationen mit Zonenmodellen
  • Brandsimulationen mit Feldmodellen
  • Evakuierungsberechnungen
  • Heißrauchversuche



Im Zuge der Vereinheitlichung technischer Regeln ist in Europa auch die Einführung unterschiedlicher Nachweisqualitäten für differenzierte Problemstellungen vorgenommen worden.

 

Neben den bisherigen allgemeinen tabellierten Nachweisen zur Bauteilklassifizierung oder zur Rauchableitung (Nachweisstufe 1) anhand von DIN- bzw. EN-Normen und Richtlinien werden nun auch vereinfachte sogenannte Handrechenverfahren (Nachweisstufe 2) zur Prüfung von Bauteilausführungen eingeführt. Deren Anwendung führt in aller Regel zu einer wirtschaftlicheren Ausnutzung von Material- und Bauteileigenschaften. Für die Nachweisführung im Brandfall sind derartige Rechenverfahren erst seit kurzem praktikabel anwendbar und stehen nun vielleicht auch Ihnen zur Realisiserung Ihres konkreten Baugesuches zur Verfügung.

 

In einigen Fällen können aber auch die Verfahren der Stufe 2 nicht zur Anwendung kommen. Dies kann zum Beispiel daran liegen, dass besondere Randbedingungen deren Anwendung verbieten. Es kann aber auch durchaus der Fall eintreten, dass die Genauigkeit der Betrachtung mittels Handrechenverfahren nicht ausreichend bzw. nicht wirtschaftlich genug ist und daher eine besondere Nachweisführung angezeigt ist.

 

Unter Verwendung der heutigen modernen computergestützten Berechnungsverfahren (Nachweisstufe 3) lassen sich zum Beispiel nach den Gesetzen der Thermodynamik oder anhand von Finiten Elemente - Methoden (FE) neuartige Nachweiskonzepte realisieren, deren Berechnungsaufwand auf Grund der Lösung iterativer oder differentieller mathematisch komplexer Problemstellungen bisher ohne die Leistungskapazitäten modernster Computer nicht beherrschbar waren. Auch hierbei werden noch heute bei modernen Computern Rechenzeiten von mehreren Tagen bis hin zur Wochen benötigt, um die umfassenden physikalischen und chemischen Prozesse während eines Brandes und dessen Wirkung auf seine Umgebung und die dort vorzufindenden Bauteile beschreiben zu können.